Eine gute Freundin hatte einmal die Idee, sich zwei junge Katzen anzuschaffen und wollte um jeden Preis auf die Investition in einen wohl dimensionierten Kratzbaum verzichten. Anfangs klappte das auch noch ganz gut und die Katzen verschonten die Einrichtung ihrer Wohnung. Mit der Zeit allerdings wurden die niedlichen Katzen etwas größer und so entwickelte sich auch ihr ganz natürliches Bedürfnis, die Krallen zu wetzen, damit sie nicht einwachsen oder ähnliches.
Sehr zum Leid der Wohnungs-Einrichtung fingen die Katzen vermehrt an, ihr Kratzbedürfnis an den Möbeln zu befriedigen. Die Besitzerin versuchte es den Katzen über Monate hinweg abzugewöhnen, vergeblich. In einem Anfall blinder Verzweiflung – nachdem die Katzen ihr Lieblingssofa nahezu zerstört hatten – begab sie sich vor ihren Computer und recherchierte im Internet.Auf vielen Internet-Seiten wurde ihr bestätigt, was der Freundeskreis schon lange gepredigt hatte, nämlich das ein Kratzbaum zum Pflichtprogramm für reine Wohnungskatzen gehört.
Die Katzen können garnicht anders, als ihre Krallen regelmäßig durch spielerisches Kratzen zu pflegen, daher ist es wichtig, Katzen ohne ausreichenden Freigang eine Möglichkeit zu bieten, dieses Bedürfnis in voller Länge zu befriedigen.Ein Kratzbaum bietet darüber hinaus nicht nur eine Möglichkeit zur Befriedigung des Kratzbedürfnisses, er trägt auch einen Teil dazu bei, dass die Katzen fit und agil bleiben. Durch mehrere Etagen, Plattformen und Höhlen werden die Katzen zum spielen angeregt. Hierdurch haben sie viel Spaß und die Bewegung hält sie lange Zeit fit und gesund.